Diese Website ist nicht das Wasserberghaus. Sie ist ein unabhängiger Wanderführer zum Wasserberg und zum Albtrauf über dem Filstal. Öffnungszeiten, Speisekarte, Zimmer und Reservierung des Wanderheims: wasserberghaus.com.

Das Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg am Albtrauf

Der Südhang von Wasserberg und Haarberg über dem Fischbachtal steht seit 1990 unter Naturschutz. Was das Gebiet schützt, wo seine Grenzen liegen und was das für deinen Besuch bedeutet.

Aquarellskizze: Ein steiler, sonniger Hang mit offener Heide, einzelnen Wacholdern und Gebüsch, oben und am Rand alte Laubbäume; unten ein stilles Seitental mit Wiesen.
Aquarellskizze – künstlerische Ansicht, keine Fotografie.

Das Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg umfasst den steilen Südhang der beiden Berge über dem Fischbachtal, nordwestlich von Reichenbach im Täle. Ausgewiesen hat es das Regierungspräsidium Stuttgart mit Verordnung vom 4. Dezember 1990. Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus dem Wikipedia-Artikel zum Gebiet, der den Eintrag im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) wiedergibt.

Diese Website ist nicht das Wasserberghaus. Sie ist ein unabhängiger Wanderführer. Öffnungszeiten, Speisekarte und Zimmer des Wanderheims auf dem Berg findest du auf wasserberghaus.com.

Die Eckdaten

AngabeWert
SchutzgebietsnummerNSG 1.175
VerordnungRegierungspräsidium Stuttgart, 4. Dezember 1990
Fläche109,6 ha
GemeindeDeggingen, Gemarkung Reichenbach im Täle
LandkreisGöppingen
NaturraumMittlere Kuppenalb (94), Schwäbische Alb
Teil vonFFH-Gebiet DE-7423-342 Filsalb und Vogelschutzgebiet DE-7422-441 Mittlere Schwäbische Alb
NachbargebietNaturschutzgebiet Dalisberg (30,5 ha), nordöstlich

Ein Punkt verwirrt oft: Der Gipfel des Wasserbergs liegt auf Schlater Gemarkung, das Wanderheim hat eine Bad Überkinger Adresse, das Naturschutzgebiet aber liegt auf Degginger Gebiet, Gemarkung Reichenbach im Täle. Das ist kein Widerspruch. Geschützt ist der Hang zum Fischbachtal, nicht der ganze Berg.

Was das Gebiet schützt

Die Verordnung nennt mehrere Schutzzwecke. Der Wikipedia-Artikel fasst sie so zusammen:

Die Wacholderheide ist also der Kern. Wie dieser Lebensraum durch Schafbeweidung entstanden ist und warum er ohne Pflege zuwächst, erklärt die Seite über die Wacholderheide.

Vom Landschaftsschutz zum Naturschutz

Geschützt ist die Landschaft hier schon lange. Laut Wikipedia wies das damalige Landratsamt Geislingen das Gebiet bereits am 2. November 1937 als Landschaftsschutzgebiet aus. Mit der Verordnung von 1990 wurde daraus das Naturschutzgebiet.

Am nördlichen Rand sind Restflächen Landschaftsschutzgebiet geblieben, die als Ergänzungsflächen dienen. Wikipedia spricht von drei Teilflächen mit zusammen 35 Hektar, nennt aber nur zwei Namen, deren Einzelwerte zusammen 36,4 Hektar ergeben. Die genauen Flächen stehen im Schutzgebietsverzeichnis der LUBW:

LandschaftsschutzgebietNummerFläche
Wasserberg1.17.00634,2 ha
Haarberg1.17.0412,2 ha

Was in diesen Flächen im Einzelnen gilt, steht in der jeweiligen Verordnung.

Was du als Besucher beachten solltest

Den Wortlaut der Verordnung geben wir nicht wieder. Das Schutzgebietsverzeichnis der LUBW, in dem Verordnung und Karte stehen, ließ sich am 8. Oktober 2026 von uns nicht abrufen; die Verordnung selbst nennen wir oben mit Datum. Was in einem Naturschutzgebiet grundsätzlich gilt, lässt sich aber klar sagen:

Wege ändern sich und können gesperrt sein. Prüf vor dem Losgehen die aktuelle Lage und nimm eine Karte mit; der Albverein nennt für die Gegend die Wanderkarten W229 Göppingen und W230 Geislingen an der Steige. Im Notfall: 112.

Zu Fuß durch das Gebiet

Der Schwäbische Albverein beschreibt auf seiner Seite zum Wasserberghaus mehrere Zugänge. Einen davon hebt er hervor: vom Straßensattel zwischen Reichenbach im Täle und Unterböhringen über den Haarberg, laut Albverein «der schönste Zugang», 4 km. Außerdem nennt er einen Rundweg über den Haarberg von 16 km. Eine Gehzeit gibt der Albverein dafür nicht an; sie hängt von Tempo und Pausen ab.

Ein Märzenbecher-Vorkommen nennt die Gebietsbeschreibung für dieses Schutzgebiet nicht; das bekannte Massenvorkommen der Gegend liegt im feuchten Schluchtwald des Autals. Wie du den Märzenbecher erkennst und wo der Märzenbecher-Rundweg in Bad Überkingen verläuft, steht auf eigenen Seiten. Alle Themen rund um Pflanzen und Lebensräume findest du unter Natur am Albtrauf.

Häufige Fragen

Wo liegt das Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg?

Am süd-südwestexponierten Steilhang von Wasserberg und Haarberg über dem Fischbachtal, nordwestlich von Reichenbach im Täle. Es gehört zur Gemeinde Deggingen im Landkreis Göppingen.

Wie groß ist das Naturschutzgebiet?

109,6 Hektar. Am nördlichen Rand schließen sich die Landschaftsschutzgebiete Wasserberg (34,2 ha) und Haarberg (2,2 ha) als Ergänzungsflächen an.

Seit wann steht das Gebiet unter Schutz?

Als Landschaftsschutzgebiet seit dem 2. November 1937, als Naturschutzgebiet seit der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 4. Dezember 1990.

Was wird im Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg geschützt?

Vor allem eine landschaftsbestimmende Wacholderheide mit Kalkmagerrasen und Trockenrasen, dazu naturnahe Laub-, Steppenheide- und Buchenhangwälder, artenreiche Wiesen und das Landschaftsbild.

Gehört das Wasserberghaus zum Naturschutzgebiet?

Das können wir aus unseren Quellen nicht sicher sagen. Belegt ist: Das Schutzgebiet liegt auf Degginger Gemarkung am Hang zum Fischbachtal, das Wanderheim hat eine Bad Überkinger Adresse. Die genaue Grenze zeigt die Karte im Schutzgebietsverzeichnis der LUBW.